Infografik: Wie stellt man erfolgreich bei Steuerhinterziehung eine wirksame Selbstanzeige?

In den letzten Jahren war die Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung vermehrt Thema in den Medien. Es gab Fälle, in denen Versuche der Selbstanzeige mit fatalen strafrechtlichen Folgen gescheitert sind. Das Thema Steuerhinterziehung ist nicht so schwarz oder weiß, wie es in den Medien oft dargestellt wird. Auch durch Unkenntnis oder Fehlinterpretation gesetzlicher Bestimmungen kann es zum Tatvorwurf der Steuerhinterziehung kommen. Auch kann es vorkommen, dass ein Erbe für die Steuerhinterziehungen des Erblassers in die Verantwortung genommen wird.

Damit es gar nicht erst zu einem Strafprozess kommt, ist schonungslose Offenheit geboten und alle denkbaren Themen müssen auf den Tisch kommen. Nur dann kann das Instrument einer strafbefreienden Selbstanzeige wirksam genutzt werden.

Teilselbstanzeigen reichen nicht mehr aus; es müssen alle unverjährten Steuerhinterziehungen einer Steuerart offengelegt werden. Die Selbstanzeige muss man sich darüber hinaus auch erst einmal leisten können, da die hinterzogene Steuer zzgl. Hinterziehungszinsen gezahlt werden muss. Beträgt der Hinterziehungsbetrag mehr als 25.000 €, sind dazu noch weitere Zuschläge fällig.
Mit Hilfe unserer Infografik (Downloadlink) erhalten Sie einen ersten Überblick zum Thema Selbstanzeige. Versuchen Sie keine Selbstanzeige im Alleingang, sondern setzen Sie sich bitte bei entsprechender Thematik unbedingt mit uns in Verbindung.

Über Sibille Decker

Steuerberaterin
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