Infografik: Wie behandeln Sie unfertige Leistungen und Erzeugnisse richtig in der Bilanz?

Egal ob Sie Waren herstellen oder Dienstleistungen erbringen: Wenn Sie bilanzieren, stellt sich Jahr für Jahr die Frage, wie Sie die sog. unfertigen Leistungen und Erzeugnisse zu bewerten haben. Bei unfertigen Leistungen handelt es sich um Dienst- oder Bauleistungen, die zum Bilanzstichtag nicht abgeschlossen sind, und unfertige Erzeugnisse sind eigene Produkte, die Sie noch nicht fertiggestellt haben.

Diese können Sie in der Bilanz nicht als Forderungen buchen, so dass sich lediglich der Unterschiedsbetrag zu den unfertigen Leistungen bzw. Erzeugnissen des Vorjahres auf Ihre Gewinn- und Verlustrechnung auswirkt. Steuerlich ist ein späterer Gewinnanfall zwar grundsätzlich positiv, allerdings kann es manchmal gute Gründe für einen möglichst frühen Gewinnausweis geben (z.B. Kreditverhandlungen mit Banken). Haben Sie Ihre unfertigen Leistungen dagegen unzutreffend erfasst, kann dies wiederum zu einer unerwünschten Gewinnerhöhung führen. Schließlich beeinflussen auch Ihre vertraglichen Vereinbarungen die Bilanzierung der unfertigen Leistungen. Wenn Sie z.B. in der Baubranche Teilabnahmen vereinbart oder bei Beratungsleistungen feste, abgeschlossene Projektabschnitte ausgemacht haben, müssen Sie die erbrachte Leistung bereits zum Bilanzstichtag aktivieren.
Unsere Infografik (Downloadlink) gibt Ihnen einen Überblick über die Bilanzierung unfertiger Leistungen und Erzeugnisse sowie Tipps zu Gestaltungsmöglichkeiten beim Gewinnausweis. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Über Sibille Decker

Steuerberaterin
Dieser Beitrag wurde unter Bilanzierung, Downloads, Infografik, Steuerberater Darmstadt, Steuerberatung abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.