Infografik: Welche Regeln sollten Sie steuerlich bei Verträgen mit nahen Angehörigen beachten?

Verträge zwischen nahen Angehörigen, z.B. Arbeits-, Darlehens- oder Mietverträge, werden grundsätzlich auch vom Finanzamt für steuerliche Zwecke anerkannt. Zu den nahen Angehörigen zählen z.B. Ehegatten, Lebenspartner, eigene oder adoptierte Kinder, Enkel oder Großeltern und auch die eigenen Geschwister sowie deren Kinder.

Kosten im Zusammenhang mit solchen Verträgen, z.B. die Lohnkosten für einen im Betrieb angestellten Angehörigen, können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Auch bei Mietvereinbarungen ist – in Grenzen – eine preisgünstige Vermietung bei gleichzeitig vollem Werbungskostenabzug möglich.

Wichtig ist jedoch, dass Ihre mit nahen Angehörigen geschlossenen Verträge dem Fremdvergleich standhalten. Das bedeutet, dass auch fremde Dritte den entsprechenden Vertrag zu vergleichbaren Konditionen abgeschlossen hätten. Ob dies der Fall ist, wird vom Finanzamt geprüft. Wird ein Vertrag mit nahen Angehörigen nicht anerkannt, können Sie ggf. die damit zusammenhängenden Kosten (z.B. Werbungskosten bei Vermietungen) steuerlich nicht geltend machen. Denkbar ist auch in diesem Fall, dass vom Finanzamt eine steuerpflichtige Schenkung angenommen wird.

Mit Hilfe unserer Infografik (Downloadlink) sehen Sie, welche allgemeinen und – je nach Vertragsart – speziellen Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung von Verträgen mit nahen Angehörigen erfüllt sein müssen. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Über Sibille Decker

Steuerberaterin
Dieser Beitrag wurde unter Downloads, Infografik, Mandateninformationen, Steuerberater Darmstadt abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.