Infografik: Was müssen Sie bei der Ermittlung und Dokumentation des gesetzlichen Mindestlohns beachten?

Seit 2015 gilt der gesetzliche Mindestlohn. Er wird mindestens alle zwei Jahre angepasst und beträgt für 2019: 9,19 € bzw. für 2020: 9,35 € pro Arbeitsstunde.

Das bedeutet, dass die Lohnzahlungen an Ihre Arbeitnehmer spätestens alle zwei Jahre auf dem Prüfstand stehen. Oft schleichen sich bei der Berechnung des Mindestlohns Fehler ein, weil bestimmte Zahlungen nicht einbezogen werden dürfen.
Die falsche Berechnung führt zu hohen Lohnnachzahlungen und Nachzahlungen an die Sozialversicherung.

Zudem können Ihnen Strafgelder bis zu 500.000 € drohen. Wird der Mindestlohn nicht eingehalten, können die Arbeitnehmer die Differenz nachfordern. Und Sie sind sogar dann haftbar, wenn von Ihnen beauftragte Unternehmen den Mindestlohn nicht einhalten.
Darüber hinaus haben Sie als Arbeitgeber detaillierte Aufzeichnungspflichten für geringfügig Beschäftigte und für Tätigkeiten in bestimmten Branchen. Arbeitszeiten sind hier genau zu erfassen und die Aufzeichnungen sind zwei Jahre lang aufzubewahren.

Mit Hilfe unserer Infografik (Downloadlink) können Sie herausfinden, ob Sie den Mindestlohn richtig berechnen und ob für Ihre Branche verschärfte Aufzeichnungspflichten gelten. Bitte kontaktieren Sie uns bei Rückfragen.

Über Sibille Decker

Steuerberaterin
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