Reisekosten 2019

Das Mandantenmerkblatt gibt Ihnen einen Überblick über das derzeit geltende Reisekostenrecht und behandelt verschiedene steuerliche Aspekte

  • von der Abgrenzung einer privat veranlassten von einer dienstlich notwendigen Reise
  • über die aktuelle Behandlung von gemischten (d.h. privat und beruflich veranlassten) Aufwendungen
  • bis hin zu den Besonderheiten beim Frühstück im Hotel.

Die dargestellten Regeln gelten grundsätzlich gleichermaßen für Arbeitnehmer wie Selbständige (Unternehmer, Freiberufler, Landwirte), wobei Letztere statt Werbungskosten für ihre Geschäftsreisen Betriebsausgaben absetzen.

Zu den Reisekosten zählen die folgenden Aufwendungen, wenn diese durch eine beruflich zumindest mitveranlasste Auswärtstätigkeit des Arbeitnehmers oder Selbständigen entstehen:

  • Fahrtkosten
  • Verpflegungsmehraufwand
  • Übernachtungskosten
  • Reisenebenkosten

Eine Auswärtstätigkeit liegt dann vor, wenn ein Arbeitnehmer oder Selbständiger vorübergehend außerhalb seiner Wohnung und an keiner ersten Tätigkeitsstätte beruflich tätig wird. Bei einer solchen beruflich (mit-)veranlassten Auswärtstätigkeit können Sie viele Kosten in der Steuererklärung abrechnen.

Reisekosten können auch dann als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzbar sein, wenn eine Reise neben beruflichen auch (abgrenzbare) private Tätigkeiten umfasst. Wird zum Beispiel ein Urlaub mit dienstlichen Terminen verbunden oder werden an einen Fachkongress ein paar freie Tage zur Erholung angehängt, lassen sich die Kosten für die An- und Abreise zumindest anteilig steuerlich geltend machen.

Das Mandantenmerkblatt „Reisekosten 2019“ können Sie sich hier herunter laden.

Über Sibille Decker

Steuerberaterin
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