Steuertipp: Bücher führen und Ist-Versteuerung bei Freiberuflern

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In einem aktuellen Schreiben erläuterte das BMF  unter welchen Voraussetzungen Freiberuflern die Berechnung der Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten genehmigt wird (§ 20 S.1 Nr. 3 UStG). Eine Genehmigung ist danach  ausgeschlossen, sobald ein Freiberufler für seine Umsätze Bücher führt. Dabei ist unerheblich, ob die Bücher freiwillig oder aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung geführt werden.

Das BMF stellt klar, dass nur Bücher geführt werden, wenn der Freiberufler seinen Gewinn durch den Betriebsvermögensvergleich (§ 4 Abs. 1, 5 EStG) ermittelt. Das Führen von Aufzeichnungen für die Erstellung einer Einnahmen-Überschussrechnung (§ 4 Abs. 3 EStG) schließt eine Genehmigung nicht aus. Auch das Führen einer OPOS-Liste zur Überwachung der offenen Rechnungen ist für die Gewährung der Ist-Versteuerung unschädlich.

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Der Inhalt ist nach bestem Wissen und dem aktuellen Kenntnisstand erstellt worden. Haftung und Gewähr sind ausgeschlossen. Diese bleiben der Einzelberatung vorbehalten

Über Sibille Decker

Steuerberaterin
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